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Machbarkeitstudie / Eisenbahnhalle

Jahr

2023

Ort

Oberhausen

Eisenbahnhalle Halle – Szenarien

Szenario 01 – Kreative Werkstätten / Co-Working
Schiffscontainer (ca. 6 × 2,5 m) bilden die Grundlage für ein flexibles Co-Working- und Werkstattkonzept – eine Art temporäre Stadt für Kreative. Das modulare System ermöglicht organisches Wachstum mit der Nachfrage und lässt sich bei Bedarf jederzeit rückbauen. Die Werkstätten belegen maximal die Hälfte der Hallenfläche – der verbleibende Bereich bleibt frei für Wochenmärkte, Ausstellungen, Konzerte und Konferenzen.

Szenario 02 – Konzert / Festival / Theater
Dieses Szenario nutzt vor allem die räumliche Großzügigkeit der Halle für Kulturveranstaltungen unterschiedlicher Größe. Zentrale Herausforderung ist die Akustik: Bei regelmäßigem Veranstaltungsbetrieb sind ausreichende Lagerflächen für Bühnenaufbauten, Bestuhlung, Pop-up-Wände und Technik essentiell. Das umliegende Gelände erweitert die Möglichkeiten – beim Sommerfestival etwa als Außenbühne, während die Halle als Lager und Backstage-Bereich dient.

Szenario 03 – Ausstellungen / Konferenzen / Märkte
Das flexibelste der drei Szenarien: Temporäre Ausstellungen, Konferenzen und Wochenmärkte stellen unterschiedliche räumliche und technische Anforderungen. Wandelbare Raumtrenner, Pop-up-Wände und Container-Kioske ermöglichen die nötige Variabilität. Die Hallengröße erlaubt es, mehrere Szenarien gleichzeitig zu bespielen – die Kombination der Nutzungen ist dabei ausdrücklich Teil des Konzepts.

Übergeordnetes Ziel aller Szenarien ist eine stärkere Einbindung der Halle in ihre Umgebung – insbesondere in Richtung Emscher und angrenzendem Waldpark.

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